Es gibt Aktien, die fallen, weil das Unternehmen schlechter wird. Und es gibt Aktien, die fallen, weil der Markt irgendwann die Geduld verliert, bevor das Unternehmen überhaupt die Chance hatte, sein zweites Leben zu beweisen.
Mister Spex gehört zur zweiten Kategorie — jedenfalls dann, wenn man der Turnaround-These glauben möchte.
Die Geschichte beginnt wie so viele deutsche Börsengeschichten der Jahre 2020 und 2021: ein digitales Geschäftsmodell, große Wachstumsversprechen, Omnichannel-Fantasie, Online-Optik, europäische Expansion, Investoren mit glänzenden Augen und ein IPO-Preis von 25 Euro. Danach kam die Realität. Und die Realität trug keine Designerbrille, sondern eine sehr nüchterne Lesebrille aus dem Sonderangebot.
Heute notiert die Aktie im Bereich um 1,20 Euro. Die Börse bewertet Mister Spex nur noch mit rund 40 Millionen Euro. Ein Unternehmen mit mehr als 180 Millionen Euro Jahresumsatz, fast 48 Millionen Euro Cash, 67 eigenen Stores in Deutschland und einer bekannten Marke wird also bewertet wie eine börsennotierte Fußnote.
Das klingt nach Value.
Aber bei Mister Spex muss man vorsichtig sein. Nicht alles, was 95 Prozent gefallen ist, ist billig. Manchmal ist es einfach nur gefallen.
Oscar Wilde ließ einmal sagen: „Heute kennen die Menschen von allem den Preis und von nichts den Wert.“ Bei Mister Spex ist das Problem fast umgekehrt: Der Markt kennt den Preis sehr genau. Er glaubt nur nicht mehr an den Wert.
Der Chart: Wenn die Börse die Brille absetzt
Die Mister-Spex-Aktie ist seit dem Börsengang ein Desaster. Das ist keine Übertreibung, sondern eine mathematische Höflichkeit. Vom IPO-Preis bei 25 Euro ging es bis in den Bereich von etwas über einem Euro. Wer damals die Zukunft kaufte, besitzt heute vor allem Erfahrung.
Technisch befindet sich die Aktie in einer extrem angeschlagenen Lage. Der langfristige Trend zeigt klar nach unten. Die 52-Wochen-Spanne zwischen etwa 1,11 Euro und 2,23 Euro macht deutlich, wie eng der Markt die Aktie inzwischen bewertet. Nach oben fehlt Vertrauen, nach unten fehlt noch der endgültige Beweis, dass der Boden hält.
Für kurzfristige Trader ist der Bereich um 1,10 bis 1,20 Euro interessant, aber gefährlich. Dort liegt die Aktie nahe am Jahrestief. Wenn Käufer diese Zone verteidigen, kann ein technischer Rebound entstehen. Wenn die Zone bricht, sieht der Chart aus wie eine Brille, auf die jemand getreten ist.
Für Value-Anleger ist die technische Lage zweitrangig, aber nicht egal. Bei Turnaround-Aktien entscheidet der Einstiegspreis oft darüber, ob man später als geduldiger Investor oder als unfreiwilliger Sammler historischer Tiefstände endet.
Was Mister Spex eigentlich sein will
Mister Spex ist kein klassischer Onlinehändler mehr. Und genau hier beginnt die eigentliche Analyse.
Das Unternehmen startete als digitaler Optiker. Brillen online kaufen, virtuell anprobieren, großes Sortiment, bequeme Bestellung. Das war die ursprüngliche Geschichte. Dann kam die Einsicht, dass eine Brille eben kein T-Shirt ist. Menschen wollen sehen, wie sie aussieht. Sie brauchen Sehtests, Anpassung, Beratung, Gläser, Zentrierung, Service. Kurz gesagt: Der Optikmarkt ist digitalisierbar, aber nicht vollständig entkörperlicht.
Deshalb wurde aus Mister Spex ein Omnichannel-Modell: Online-Plattform plus eigene Stores plus Partneroptiker plus Serviceangebote. Das klingt weniger sexy als „reine Plattform“, ist aber wahrscheinlich näher an der Realität des Marktes.
Die Börse liebt reine Geschichten. Die Realität liebt Mischformen.
Mister Spex ist heute ein hybrider Optiker: digital genug, um Skalierung zu ermöglichen, stationär genug, um Vertrauen und Service zu liefern. Das Problem: Diese Zwischenform kostet Geld. Stores brauchen Miete, Personal, Systeme, Logistik und operative Disziplin. Wer Omnichannel sagt, sollte vorher prüfen, ob er auch Omnikosten tragen kann.
Der große Irrtum der alten Story
Der Markt bezahlte Mister Spex beim Börsengang wie ein Wachstumsunternehmen. Heute bewertet er es wie ein Unternehmen, das erst beweisen muss, dass Wachstum überhaupt wertvoll sein kann.
Das ist der zentrale Punkt.
Mister Spex hat in den vergangenen Jahren gelernt, dass Umsatz allein keine Strategie ist. Umsatz kann sogar gefährlich sein, wenn er über Rabatte, unprofitable Märkte und zu hohe Marketingausgaben erkauft wird. Im Jahr 2025 hat das Unternehmen bewusst Umsatz geopfert: weniger Promotions, Ausstieg aus unprofitablen internationalen Online-Märkten, stärkerer Fokus auf hochwertige Produkte, höhere Bruttomarge.
Das klingt zunächst wie eine Ausrede. Ein Unternehmen schrumpft und nennt es „Umsatzqualität“. Solche Formulierungen kennt man. Sie wohnen meist dort, wo früher Wachstum gewohnt hat.
Aber bei Mister Spex ist die Sache nicht ganz so billig. Die Bruttomarge stieg 2025 deutlich auf 55,6 Prozent. Im ersten Quartal 2026 lag sie sogar bei 58,8 Prozent. Das ist kein kosmetischer Effekt. Das ist eine Veränderung im Geschäftsmodell.
Bildunterschrift: Mister Spex schrumpft bewusst Umsatz, um bessere Margen und profitablere Umsätze zu erzielen. Genau hier entscheidet sich die Turnaround-These.
SpexFocus: Der Name klingt nach Beratungshaus, die Wirkung war real
Das Restrukturierungsprogramm SpexFocus ist der Wendepunkt der aktuellen Investment-These. Der Name klingt nach einem Workshop, in dem zu viele Menschen Post-its an Glaswände kleben. Aber die Zahlen zeigen: Es hat etwas bewirkt.
2025 verbesserte sich das EBIT um 59 Millionen Euro auf minus 26 Millionen Euro. Die Bruttomarge stieg um 580 Basispunkte auf 55,6 Prozent. Die EBITDA-Kostenbasis wurde um rund 20 Millionen Euro verbessert. Gleichzeitig erreichten 45 Stores Break-even oder lagen darüber.
Das ist noch keine Erfolgsgeschichte. Aber es ist eine Stabilisierung.
Georg Christoph Lichtenberg schrieb: „Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen: Es muss anders werden, wenn es gut werden soll.“
Dieser Satz passt erstaunlich gut zu Mister Spex. Das alte Modell war nicht tragfähig genug. Also musste es anders werden. Die Frage ist nur, ob das neue Modell gut genug wird.
Das Store-Netzwerk: Vom Problem zum möglichen Beweisstück
Der stationäre Handel war lange der Teil der Mister-Spex-Geschichte, bei dem man als Investor nervös werden konnte. Stores sind teuer. Stores sind langsam. Stores machen aus einer digitalen Geschichte plötzlich ein Retail-Geschäft mit Mietverträgen, Personalplanung und lokalen Frequenzen.
Aber genau diese Stores könnten jetzt das sein, was Mister Spex vom reinen Onlinepreis-Krieg wegführt.
2025 stieg der flächenbereinigte Like-for-like-Umsatz der Stores um 8 Prozent. 45 Stores erreichten Break-even oder lagen darüber. 25 Stores kamen auf eine EBIT-Marge von über 10 Prozent. Im ersten Quartal 2026 wuchs der Offline-Umsatz um 11 Prozent, während der Online-Umsatz um 19 Prozent fiel.
Das ist auf den ersten Blick schizophren. Online schwach, offline stark. Aber vielleicht ist genau das die neue Wahrheit: Mister Spex ist nicht mehr der digitale Disruptor, der den Optiker um die Ecke vernichtet. Mister Spex wird selbst zum besseren Optiker um die Ecke — mit digitaler Infrastruktur im Rücken.
Bildunterschrift: Das alte Online-Wachstum schwächelt. Der stationäre Teil wird dagegen profitabler und wichtiger.
Switch, Gesundheitscheck und Premium-Gläser: Kleine Dinge, große Wirkung
Besonders interessant sind die neuen Services. Mister Spex Switch, das Abo-Modell, machte seit Juni 2025 rund 13 Prozent des Store-Umsatzes aus. Bestellungen über Switch haben einen durchschnittlichen Bestellwert, der etwa 2,4-mal höher ist als bei vergleichbaren Bestellungen ohne Abo.
Das ist nicht nur eine nette Produktidee. Das ist ein Hinweis auf einen besseren Kundentyp.
Ein Kunde, der nur eine günstige Sonnenbrille online kauft, ist austauschbar. Ein Kunde, der regelmäßig Sehtests, Premium-Gläser, Anpassung, Abo-Modell und Gesundheitschecks nutzt, ist ökonomisch viel wertvoller.
Der im Mai 2025 eingeführte Augengesundheits-Check ist ebenfalls interessant. Mehr als 3.400 Untersuchungen wurden durchgeführt, bei 17 Prozent gab es mögliche pathologische Auffälligkeiten. Das ist medizinisch relevant, aber auch strategisch. Mister Spex bewegt sich damit weg vom reinen Brillenverkauf und näher an optische Gesundheitsdienstleistungen.
Das ist der richtige Weg. Denn die Zukunft des Optikmarktes liegt nicht darin, die billigste Brille zu verkaufen. Sie liegt darin, Beratung, Sehen, Gesundheit, Service und Produkt intelligent zu bündeln.
Die Bilanz: Fast absurd, aber nicht ohne Haken
Jetzt kommt der Teil, bei dem Value-Anleger wach werden.
Zum 31. März 2026 hatte Mister Spex 47,9 Millionen Euro Cash. Das Eigenkapital lag bei 40,0 Millionen Euro. Die Marktkapitalisierung lag zuletzt ungefähr bei 40 bis 41 Millionen Euro.
Auf den ersten Blick sieht das grotesk aus: Die Börse bewertet das gesamte Unternehmen ungefähr auf Höhe des Eigenkapitals und sogar unterhalb des Cashbestands.
Aber ganz so einfach ist es nicht. Es gibt Leasingverbindlichkeiten, operative Verluste, Restrukturierungskosten, Working-Capital-Effekte und einen noch nicht bewiesenen Weg zu nachhaltigem Free Cashflow. Cash auf der Bilanz ist bei einem Unternehmen, das noch Geld verbrennt, kein Schatz im Tresor. Es ist eher Sauerstoff im Tank.
Die Frage ist also nicht: „Wie viel Cash hat Mister Spex?“
Die Frage lautet: „Wie lange reicht dieser Cash — und was steht danach dort?“
Die Bewertung: Billig, aber mit eingebauter Warnlampe
Bei 1,18 Euro je Aktie und rund 35 Millionen ausstehenden Aktien liegt Mister Spex bei gut 40 Millionen Euro Börsenwert. Bei 181 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2025 entspricht das einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von nur rund 0,22.
Das ist niedrig.
Sehr niedrig.
Aber man muss den Grund respektieren. Mister Spex schreibt Verluste. Das Unternehmen erwartet 2026 zwar eine bereinigte EBITDA-Marge zwischen Break-even und einem mittleren einstelligen Prozentbereich, aber ein positives bereinigtes EBITDA ist noch kein freier Cashflow. Und freier Cashflow ist das, was am Ende die Miete bezahlt — nicht schöne Begriffe aus Investor-Präsentationen.
| Szenario | Annahme | Grober fairer Wert |
|---|---|---|
| Bear Case | Umsatz schrumpft weiter, Cashflow bleibt negativ, Stores liefern nicht genug Hebel | unter 1,00 € |
| Basisszenario | Umsatz stabilisiert sich, Adjusted EBITDA wird positiv, Free Cashflow nähert sich Break-even | 1,50–2,20 € |
| Bull Case | Stores skalieren, Switch wächst, Bruttomarge bleibt hoch, Free Cashflow wird nachhaltig positiv | 3,00 € oder mehr |
Der entscheidende Hebel liegt nicht im Umsatzwachstum. Der entscheidende Hebel liegt in der Profitabilität.
Wenn Mister Spex bei 170 bis 180 Millionen Euro Umsatz irgendwann 5 bis 8 Millionen Euro nachhaltigen Free Cashflow erzeugen kann, wäre die heutige Bewertung zu niedrig. Wenn das Unternehmen dagegen weiter restrukturiert, erklärt, verschiebt und Cash verbraucht, dann ist die Aktie trotz optisch niedriger Bewertung keine Value-Chance, sondern ein kleines Retail-Grab mit hübscher Website.
Die eigentliche Wette: Vom Rabattgeschäft zum Qualitätsumsatz
Die beste Version der Mister-Spex-These lautet nicht: „Der Umsatz wächst stark.“
Die beste Version lautet: „Der Umsatz wird besser.“
Weniger billige Onlinekäufe. Mehr Korrektionsbrillen. Mehr Premium-Gläser. Mehr Services. Mehr Abo. Mehr Stores mit positiver Marge. Mehr Kundenbindung. Weniger Rabattwahnsinn.
Das klingt unspektakulär. Aber genau so entstehen gute Einzelhandelsmodelle. Nicht durch große Worte, sondern durch eine bessere Mischung aus Warenkorb, Marge, Frequenz, Kundenbindung und Kostenkontrolle.
Der Markt glaubt das noch nicht. Er sieht einen gefallenen IPO-Wert, rückläufige Online-Umsätze, sinkende aktive Kunden und Verluste. Das ist verständlich.
Aber die Börse ist manchmal wie ein kurzsichtiger Kunde ohne Sehtest: Sie sieht die alte Unschärfe und übersieht, dass die neue Linse bereits bestellt ist.
Was spricht für die Aktie?
Erstens: Die Bewertung ist extrem niedrig. Mister Spex handelt ungefähr auf Höhe des bilanziellen Eigenkapitals und unterhalb des Cashbestands.
Zweitens: Die operative Entwicklung verbessert sich. Die Bruttomarge steigt, das Adjusted EBITDA verbessert sich, und das Store-Netzwerk wird profitabler.
Drittens: Das Geschäftsmodell wird erwachsener. Switch, Gesundheitschecks, Premium-Gläser und stationäre Beratung können den Kundenwert erhöhen.
Viertens: Die Marke ist bekannt. Mister Spex ist kein beliebiger kleiner Onlinehändler ohne Wiedererkennung.
Fünftens: Die Aktionärsstruktur ist interessant. Neben Gründer- und Finanzinvestoren hält auch EssilorLuxottica einen relevanten Anteil. Das ist keine Übernahmegarantie. Aber es zeigt, dass ein großer Branchenplayer das Unternehmen zumindest nicht völlig uninteressant findet.
Was spricht gegen die Aktie?
Sehr viel.
Der Online-Umsatz fiel im ersten Quartal 2026 um 19 Prozent. Die Zahl aktiver Kunden sank deutlich. Das Unternehmen bleibt unter dem Strich verlustreich. Der Cashbestand ging im ersten Quartal zurück. Der Konsum in Deutschland bleibt schwach. Der Wettbewerb ist hart. Und der stationäre Optikmarkt ist nicht gerade ein Ort, an dem Margen vom Himmel regnen.
Außerdem ist die Turnaround-Sprache gefährlich. Unternehmen, die gerade restrukturieren, klingen fast immer überzeugend. Das Problem ist nicht die Präsentation. Das Problem ist die Umsetzung.
Peter Drucker wird der Satz zugeschrieben: „Culture eats strategy for breakfast.“
Bei Mister Spex könnte man ergänzen: Execution eats PowerPoint for lunch.
Der technische Einstieg
Für kurzfristige Trader ist die Zone um 1,10 bis 1,20 Euro entscheidend. Dort liegt die Aktie nahe am 52-Wochen-Tief. Ein Einstieg in diesem Bereich kann aus Chance-Risiko-Sicht interessant sein, wenn die Aktie beginnt, Bodenbildung zu zeigen.
Ein nachhaltiger Bruch unter 1,10 Euro wäre dagegen ein klares Warnsignal. Dann könnte der Markt weiter testen, wie tief das Vertrauen wirklich gefallen ist.
Ein erstes positives Signal wäre eine Rückeroberung des Bereichs um 1,40 bis 1,50 Euro. Dort würde die Aktie zeigen, dass Käufer nicht nur aus Versehen auftauchen, sondern bereit sind, den Turnaround wieder zu bepreisen.
Für langfristige Value-Anleger ist der Einstiegspreis ebenfalls wichtig, aber noch wichtiger sind die nächsten Quartalszahlen. Der Markt muss sehen: Bruttomarge stabil hoch, Adjusted EBITDA positiv, Cashburn unter Kontrolle, Offline-Geschäft weiter profitabel und Online-Rückgang stabilisiert.
Wenn diese Punkte kommen, kann sich die Aktie verdoppeln, ohne teuer zu sein. Wenn sie nicht kommen, hilft auch der niedrige Kurs wenig.
Fazit: Eine Aktie für Leute, die hässliche Setups mögen
Mister Spex ist keine schöne Aktie. Der Chart ist hässlich, die Historie enttäuschend, das Vertrauen beschädigt, der Nettogewinn negativ. Wer hier investiert, kauft keine Qualität zum fairen Preis. Er kauft eine Turnaround-Option mit Restcash, Marke, Stores und möglicher Margenwende.
Aber gerade das macht die Aktie interessant.
Der Markt bewertet Mister Spex so, als sei das alte Wachstumsversprechen tot und das neue Profitabilitätsmodell noch nicht geboren. Vielleicht stimmt das. Vielleicht bleibt Mister Spex ein Unternehmen, das immer wieder bessere Zeiten ankündigt und nie richtig verdient.
Vielleicht aber hat der Markt die Aktie inzwischen zu stark bestraft.
Bei rund 40 Millionen Euro Börsenwert muss Mister Spex keine Wunder liefern. Es muss nur beweisen, dass es nicht weiter Geld verbrennt, sondern langsam ein profitables Omnichannel-Modell wird. Wenn das gelingt, ist die Aktie auf dem aktuellen Niveau zu niedrig bewertet.
Wenn nicht, bleibt Mister Spex das, was viele gefallene Börsenstars irgendwann werden: eine Aktie, die billig aussieht, weil sie billig aussehen muss.
The Kapital Rating: Speculative Value Opportunity.
Risikostufe: Hoch.
Potenzieller Anlagehorizont: 2–5 Jahre.
Kernfrage: Wird aus Mister Spex ein profitabler Omnichannel-Optiker — oder nur ein weiterer IPO-Traum, der im Rabattkorb gelandet ist?
Hinweis
Diese Analyse dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken. Sie stellt keine Anlageberatung, keine Kaufempfehlung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener Recherche und individueller Risikoprüfung basieren.


