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September 25, 2026
Textfreies Editorial-Motiv zweier Preisbahnen für Spot und Future, die über die Laufzeit zum Verfall konvergieren
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Futures Basis & Cash-and-Carry erklärt: Spotpreis, Fair Value, Carry und warum Arbitrage nicht risikolos ist

Ein Futures-Kontrakt muss heute nicht denselben Preis haben wie sein Basiswert. Wenn der S&P 500 bei 6.000 Punkten steht, kann der dazugehörige Future höher oder niedriger handeln. Bei Gold, Öl, Anleihen oder Währungen kann die Differenz noch deutlicher sein. Diese Preisdifferenz wird als Basis bezeichnet.

Für Trader ist die Basis mehr als eine technische Abweichung. Sie enthält Finanzierungskosten, erwartete Dividenden, Lagerkosten, Zinsdifferenzen, Repo-Kosten und teilweise den ökonomischen Wert, einen physischen Rohstoff sofort verfügbar zu haben. Gleichzeitig bildet sie die Grundlage für Cash-and-Carry- und Relative-Value-Trades.

Das macht Basis Trading attraktiv: Statt die Richtung des Marktes vorherzusagen, versucht man eine Preisdifferenz zwischen Spot- und Terminmarkt auszunutzen. Doch „Arbitrage“ klingt sicherer, als die reale Umsetzung häufig ist. Finanzierung kann teurer werden, Margins können steigen, der Hedge kann unvollkommen sein und die Basis kann sich zunächst weiter gegen den Trader bewegen.

Stand: September 2026. Dieser Artikel dient der Information und ist keine Anlageberatung. Futures sind gehebelte Instrumente und können Verluste verursachen, die deutlich über der ursprünglich eingesetzten Margin liegen.

Was bedeutet Futures Basis?

Für diesen Artikel verwenden wir die bei Aktienindex-Futures verbreitete Definition:

Basis = Futurespreis − Spotpreis

Steht der Spotindex bei 6.000 und der Future bei 6.030, beträgt die Basis +30 Punkte. Handelt der Future bei 5.985, beträgt die Basis -15 Punkte.

Wichtig: In Teilen des Rohstoffhandels wird Basis auch umgekehrt als Kassapreis minus Futurespreis definiert. Deshalb sollte man bei jeder Quelle zuerst prüfen, welche Konvention verwendet wird. Die ökonomische Beziehung ist dieselbe; lediglich das Vorzeichen dreht sich.

Warum Spot und Future überhaupt unterschiedlich handeln

Ein Future ist kein identischer Ersatz für den sofortigen Besitz des Basiswerts. Wer einen Aktienkorb heute kauft, muss Kapital finanzieren, erhält dafür aber Dividenden. Wer Gold physisch hält, trägt Lager- und Versicherungskosten. Wer eine Fremdwährung hält, kann darauf den jeweiligen Geldmarktzins verdienen.

Der faire Futurespreis berücksichtigt diese ökonomischen Unterschiede bis zum Verfall. Das wird als Cost of Carry bezeichnet.

Für einen einfachen Aktienindex lässt sich der faire Wert näherungsweise schreiben als:

F ≈ S × e(r − q)T

Dabei ist S der Spotpreis, r der Finanzierungssatz, q die erwartete Dividendenrendite und T die Restlaufzeit. Liegt der Finanzierungssatz über der Dividendenrendite, ist ein Future mit positiver Basis grundsätzlich plausibel. Sind die erwarteten Dividenden relativ hoch, kann die Basis kleiner oder negativ sein.

Ein konkretes Fair-Value-Beispiel

Angenommen, ein Aktienindex steht bei 10.000 Punkten. Bis zum Futures-Verfall verbleiben drei Monate. Der annualisierte Finanzierungssatz liegt bei 4 %, die erwartete Dividendenrendite bei 2 %.

Der Netto-Carry beträgt ungefähr 2 % pro Jahr. Für ein Vierteljahr ergibt das näherungsweise 0,5 %. Ein grober Fair Value des Futures läge damit um 50 Punkte über Spot, also bei etwa 10.050 Punkten.

Handelt der Future bei 10.051, ist die sichtbare positive Basis nicht automatisch teuer. Sie kann nahezu vollständig durch Carry erklärt sein. Erst der Vergleich mit dem fairen Futurespreis zeigt, ob eine tatsächliche relative Fehlbewertung vorliegt.

Gross Basis und Net Basis

Genau hier unterscheiden professionelle Basis-Trader zwischen einer einfachen oder „gross“ Basis und einer um Carry bereinigten Basis.

Die reine Differenz Future minus Spot kann groß aussehen, obwohl sie ökonomisch normal ist. Die Net Basis fragt: Wie weit weicht der gehandelte Futurespreis vom theoretischen Fair Value ab, nachdem Finanzierung, Einkommen und andere Carry-Komponenten berücksichtigt wurden?

Bei Treasury Futures ist diese Logik noch komplexer, weil Repo-Kosten, accrued interest und die Wahl der günstigsten lieferbaren Anleihe – der Cheapest-to-Deliver – relevant werden. CME beschreibt Net Basis dort vereinfacht als Gross Basis minus Carry.

Cash-and-Carry-Arbitrage

Wenn ein Future deutlich über seinem fairen Wert handelt, entsteht theoretisch eine Cash-and-Carry-Möglichkeit:

  1. Den Basiswert oder einen replizierenden Korb kaufen.
  2. Den Kauf finanzieren.
  3. Den überteuerten Future verkaufen.
  4. Den Spotbestand bis zum Verfall halten.
  5. Am Ende konvergieren Future und Spot; die anfängliche Fehlbewertung wird vereinnahmt, sofern die tatsächlichen Kosten den kalkulierten Carry nicht übersteigen.

Das klingt nach einem richtungsneutralen Trade. Und tatsächlich kann das Delta gegenüber allgemeinen Marktbewegungen weitgehend neutralisiert sein. Neutral gegenüber dem Markt bedeutet jedoch nicht neutral gegenüber Finanzierung, Liquidität oder operativen Risiken.

Reverse Cash-and-Carry

Handelt der Future deutlich unter Fair Value, wäre die umgekehrte Struktur denkbar:

  1. Den Basiswert leerverkaufen.
  2. Den Erlös anlegen oder Finanzierung reduzieren.
  3. Den zu billigen Future kaufen.
  4. Bei Konvergenz die Position schließen.

In der Praxis ist dieser Trade oft schwieriger. Aktien oder Anleihen müssen verfügbar und leihbar sein. Borrow Fees können steigen. Bei Rohstoffen ist ein „Short des Spotmarktes“ häufig operativ kaum vergleichbar mit dem Leerverkauf einer liquiden Aktie.

Deshalb sind theoretisch symmetrische Arbitragebeziehungen in der Realität nicht immer symmetrisch handelbar.

Warum Futures und Spot zum Verfall konvergieren

Die Basis verliert mit der Zeit einen wichtigen Bestandteil: den verbleibenden Carry. Am Verfall ist keine Zeit mehr zu finanzieren oder Dividenden bis zum Settlement zu vereinnahmen. Futures- und relevanter Kassawert müssen deshalb gegen denselben ökonomischen Endpunkt konvergieren.

CME zeigt diesen Zusammenhang bei Aktienindizes und Währungen ausdrücklich: Je näher der Verfall, desto kleiner wird der aus Zinsen und Einkommen entstehende Preisunterschied.

Das bedeutet allerdings nicht, dass jeder Future während seiner Laufzeit geradlinig zum Spotpreis läuft. Zinsen, Dividendenerwartungen, Repo-Kosten und Marktpositionierung verändern sich laufend.

Basis nach Assetklasse

Welche Faktoren treiben den Fair Value?
Markt Wichtige Carry-Faktoren
Aktienindizes Finanzierungszins, erwartete Dividenden
Staatsanleihen Repo, Kupon, accrued interest, CTD
Währungen Zinsdifferenz der beiden Währungen
Rohstoffe Finanzierung, Lagerung, Versicherung, Convenience Yield

Contango und Backwardation sind nicht dasselbe wie „bullish“ und „bearish“

Wenn länger laufende Futures höher handeln als nahe Kontrakte oder Spot, spricht man häufig von Contango. Liegen spätere Preise niedriger, spricht man von Backwardation.

Diese Kurvenformen werden oft als Markterwartung missverstanden. Bei Rohstoffen kann Contango schlicht Lager- und Finanzierungskosten widerspiegeln. Backwardation kann durch einen hohen Convenience Yield entstehen – also den ökonomischen Wert, den physischen Rohstoff sofort verfügbar zu haben.

Unser Artikel zur VIX-Terminstruktur zeigt eine verwandte, aber besondere Form dieser Logik. Beim VIX existiert kein direkt lagerbarer Spot-Asset-Korb, weshalb einfache Cash-and-Carry-Modelle dort nicht eins zu eins funktionieren.

Commodity Basis und Convenience Yield

Bei physischen Rohstoffen reicht der risikofreie Zins nicht aus. Wer Öl, Kupfer oder Weizen heute kauft, muss Lagerung und oft Versicherung bezahlen. Gleichzeitig kann physischer Besitz einen Nutzen haben: Eine Raffinerie mit Öl im Tank kann produzieren, selbst wenn die Lieferkette stockt.

Dieser Nutzen wird als Convenience Yield bezeichnet. Er ist nicht direkt auf einem Konto sichtbar, wirkt aber ökonomisch wie ein Ertrag aus dem physischen Bestand.

Eine vereinfachte Rohstoffformel lautet:

F ≈ S × e(r + Lagerkosten − Convenience Yield)T

Hohe Lagerkosten drücken Fair Value nach oben. Ein hoher Convenience Yield kann dagegen dazu beitragen, dass Futures unter Spot handeln.

FX Basis

Bei Währungen wird die Basis primär durch die Zinsdifferenz zwischen zwei Währungen geprägt. Wer heute eine Fremdwährung kauft, verzichtet auf den Zins der verkauften Währung und kann den Zins der gekauften Währung verdienen.

Deshalb kann ein FX-Future oberhalb oder unterhalb des Spotkurses handeln, ohne dass dies eine Richtungsprognose für die Währung ist. CME beschreibt genau diese Differenz als Ergebnis der jeweiligen kurzfristigen Zinssätze.

Ein Trader, der den Futurespreis mit dem Spotkurs vergleicht, ohne die Zinsdifferenz zu berücksichtigen, kann eine vollkommen normale Basis fälschlich als Fehlbewertung ansehen.

Treasury Basis Trades

Eine der professionellsten Anwendungen ist der Treasury Basis Trade. Dabei wird typischerweise eine US-Staatsanleihe gegen einen Treasury Future gehandelt. Ziel ist nicht primär eine Wette auf steigende oder fallende Zinsen, sondern die relative Preisdifferenz zwischen Cash Bond und Future.

Der Trade kann sehr niedrige erwartete Renditen pro Einheit notional haben. Deshalb wird er häufig mit erheblichem Leverage umgesetzt, etwa über Repo-Finanzierung. Genau dadurch entsteht das zentrale Risiko: Eine kleine Basisbewegung kann bei hoher Hebelung große Margin- oder Liquiditätsanforderungen erzeugen.

Die ökonomische Arbitrage kann langfristig funktionieren und der Trader trotzdem vorher gezwungen sein, die Position zu schließen.

Cheapest-to-Deliver: Warum ein Treasury Future nicht einfach „eine Anleihe“ ist

Viele Treasury Futures erlauben die Lieferung verschiedener qualifizierter Anleihen. Um Unterschiede bei Kupon und Laufzeit auszugleichen, arbeitet der Kontrakt mit Conversion Factors.

Der Short besitzt dadurch eine Lieferoption und wird typischerweise die ökonomisch günstigste lieferbare Anleihe auswählen. Diese CTD-Entscheidung beeinflusst den fairen Preis des Futures und die korrekte Basisberechnung.

Ein Basis-Trade, der die falsche Referenzanleihe verwendet, kann scheinbar eine attraktive Fehlbewertung zeigen, obwohl der Future relativ zur tatsächlichen CTD-Anleihe korrekt bewertet ist.

Warum „Arbitrage“ nicht risikolos bedeutet

Finanzierungsrisiko: Repo- oder Geldmarktsätze können sich ändern.

Margin-Risiko: Futures werden täglich mark-to-market abgerechnet. Eine temporäre Ausweitung der Basis kann Liquidität verlangen, lange bevor die Konvergenz eintritt.

Borrow-Risiko: Reverse Cash-and-Carry kann von der Verfügbarkeit und den Kosten eines Leerverkaufs abhängen.

Dividendenschätzung: Bei Index-Futures können unerwartete Dividendenänderungen den Fair Value verändern.

Modellrisiko: Carry-Komponenten können falsch geschätzt oder unvollständig sein.

Execution-Risiko: Spotkorb und Future werden nicht immer exakt gleichzeitig zum kalkulierten Preis ausgeführt.

Liquiditätsrisiko: In Stressphasen können Spreads steigen und Finanzierungspartner Risiko reduzieren.

Margin macht aus kleinen Basisbewegungen große P&L-Schwankungen

Unser Grundlagenartikel zu Futures, Margin und Kontraktgröße erklärt, warum der eingesetzte Kapitalbetrag nicht mit dem ökonomischen Exposure identisch ist.

Bei einem Basis Trade wird oft zusätzlich der Cash-Teil finanziert. Das kann zu einer doppelt gehebelten Struktur führen: Der Future benötigt Margin, während der Spotbestand über Kredit oder Repo gehalten wird.

Deshalb ist nicht nur die erwartete Endrendite entscheidend, sondern die maximale zwischenzeitliche Basisbewegung, die das Kapital aushalten kann.

Basis und Roll Yield

Wer einen Future nicht bis zum Verfall hält, sondern regelmäßig in den nächsten Kontrakt rollt, realisiert die Struktur der Terminkurve. In Contango wird häufig ein teurerer nächster Kontrakt gekauft; in Backwardation kann der nächste Kontrakt günstiger sein.

Das ist einer der Gründe, warum Futures-basierte Produkte langfristig deutlich anders performen können als ein beobachteter Spotpreis. Spotbewegung, Collateral-Ertrag und Roll-Komponente bilden gemeinsam die Rendite.

Die Basis ist damit nicht nur ein Arbitrage-Thema. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Renditemechanik vieler Rohstoff- und Volatilitätsprodukte.

Wie Basis Trader die Positionierung ergänzend betrachten

Eine ungewöhnliche Basis kann durch fundamentalen Carry erklärt sein – oder durch starke Nachfrage einer bestimmten Marktseite. Hier kann Positionierungsanalyse helfen.

Der COT-Report zeigt beispielsweise, wie Commercials, Asset Manager und Leveraged Funds in bestimmten Futuresmärkten positioniert sind. Er beweist keine Arbitrage, kann aber zeigen, ob eine große Relative-Value-Positionierung im Markt plausibel ist.

Wichtig bleibt die Trennung: COT beschreibt Positionen. Basis beschreibt eine Preisrelation. Eine extreme Position muss die Basis nicht zwingend schließen oder ausweiten.

Ein Cash-and-Carry-Beispiel mit Kosten

Angenommen, der Spotkorb kostet 1.000.000 Euro. Bis zum Verfall sind sechs Monate. Finanzierung und sonstiger Netto-Carry kosten 2 % für den Zeitraum, also 20.000 Euro. Der faire Terminwert wäre damit grob 1.020.000 Euro.

Handelt der Future äquivalent bei 1.035.000 Euro, beträgt die Brutto-Abweichung zum Fair Value 15.000 Euro.

Davon müssen jedoch Handelskosten, Bid-Ask-Spreads, Kapitalbindung, mögliche Variation Margin und Modellfehler abgezogen werden. Wenn all diese Kosten zusammen 12.000 Euro betragen, ist die scheinbar große Arbitrage nur noch 3.000 Euro wert.

Genau deshalb handeln professionelle Basisstrategien häufig mit großen Volumina und sehr engen Kostenkontrollen.

Wann eine Basis wirklich auffällig ist

Eine Basis sollte nicht isoliert anhand ihrer absoluten Größe bewertet werden. Entscheidend sind:

  • Restlaufzeit des Futures;
  • aktueller Finanzierungssatz;
  • erwartete Dividenden oder Kupons;
  • Lager- und Versicherungskosten;
  • Convenience Yield;
  • Borrow- oder Repo-Kosten;
  • historische Net Basis für denselben Markt und dieselbe Laufzeit;
  • Liquidität und Spreads;
  • Lieferoptionen und Settlement-Regeln.

Erst nach dieser Bereinigung lässt sich beurteilen, ob eine sichtbare Basis ökonomisch normal oder tatsächlich ungewöhnlich ist.

Die häufigsten Fehler

Future minus Spot sofort als Arbitrage lesen. Carry erklärt oft fast die gesamte Differenz.

Contango als bearish interpretieren. Die Kurvenform ist keine einfache Richtungsprognose.

Konventionen verwechseln. Manche Märkte definieren Basis als Spot minus Future.

Finanzierung als konstant annehmen. Repo- und Geldmarktsätze können sich verändern.

Leverage ignorieren. Kleine Relative-Value-Verluste können bei hoher Hebelung existenzbedrohend werden.

Konvergenz mit Liquidität verwechseln. Ein Trade kann am Ende korrekt sein und trotzdem vorher durch Margin Calls scheitern.

Fazit

Die Futures Basis ist die Verbindung zwischen Kassamarkt und Terminmarkt. Sie zeigt nicht einfach, ob Trader bullish oder bearish sind. Sie reflektiert den ökonomischen Preis dafür, einen Basiswert heute statt später zu besitzen.

Wer Basis versteht, versteht auch, warum Futures über oder unter Spot handeln, warum Terminkurven entstehen und wie Cash-and-Carry-Arbitrage theoretisch funktioniert. Der entscheidende Schritt ist der Wechsel von der sichtbaren Basis zur Net Basis: Erst nach Finanzierung, Einkommen, Lagerung, Repo und anderen Carry-Komponenten wird aus einer Preisdifferenz eine mögliche Fehlbewertung.

Und selbst dann bleibt ein Basis Trade ein echter Trade. Konvergenz kann wahrscheinlich sein, aber Finanzierung, Margin und Liquidität bestimmen, ob der Trader lange genug im Markt bleiben kann, um sie zu erleben.

FAQ

Was ist die Futures Basis?

Sie ist die Preisdifferenz zwischen Future und Kassamarkt. In diesem Artikel verwenden wir Future minus Spot; andere Marktsegmente können die umgekehrte Konvention nutzen.

Warum handelt ein Future höher als Spot?

Unter anderem können Finanzierungskosten höher sein als die Erträge aus dem sofortigen Besitz des Basiswerts.

Was ist Cash-and-Carry?

Eine Relative-Value-Strategie, bei der ein Basiswert gekauft und ein relativ teurer Future verkauft wird, um eine Abweichung vom Fair Value auszunutzen.

Ist Cash-and-Carry risikolos?

Nein. Finanzierung, Margin, Execution, Borrow, Dividenden, Repo und Liquidität können die erwartete Arbitrage reduzieren oder zu Verlusten führen.

Warum konvergieren Spot und Future zum Verfall?

Weil am Settlement kein verbleibender Zeitwert des Carry mehr existiert und beide Preise auf denselben ökonomischen Referenzwert zulaufen.

Quellen

administrator
Novalis ist unabhängiger Finanzautor bei The Kapital. Er analysiert Unternehmen, Aktien, Kapitalmärkte und Trading-Mechanismen auf Grundlage öffentlich zugänglicher Primärquellen. Seine Arbeit legt Wert auf nachvollziehbare Annahmen, transparente Bewertungsmethoden und eine klare Trennung zwischen Fakten, Analyse und persönlicher Einschätzung.

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